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Referenzkunde Post

Umschlag Postcontainer Strasse - Schiene in Härkingen

Täglich die Erwartungen erfüllen

Die Post arbeitet eng mit SBB Cargo zusammen. Fast alle Briefe und Pakete finden über den Schienenverkehr ihren Abnehmer. Sicher und pünktlich.

Jeder Schweizer verschickt täglich mehr als einen Brief – im Schnitt. Dass man hierzulande auch im E-Mail-Zeitalter gerne Rechnungen, Formulare und Liebeserklärungen per Post verschickt, hängt auch mit der verlässlichen Dienstleistung zusammen. Wird heute ein Brief per A-Post eingeworfen, kommt er morgen mit grosser Pünktlichkeit an.

Dahinter stecken ein ausgeklügeltes System und die enge Zusammenarbeit von SBB Cargo und Postlogistics. Heute gibt es die drei grossen Briefzentren in Zürich-Müllingen, Eclépens und Härkingen. Daneben werden in den sechs Subzentren Basel, Gossau, Kriens, Cadenazzo, Genève und Ostermundigen, regionale Sortierungen vorgenommen.

Die beiden Plattformen Landquart und Brig schlagen zudem Briefpostsendungen von der Schiene auf die Strasse um. Pakete werden in den Zentren Frauenfeld, Härkingen und Daillens sortiert.

Besserer Postversand dank Eisenbahn
SBB Cargo fährt täglich 21 Briefpostzügen und 38 Ganzzüge für die Paketpost. Die Zusammenarbeit zwischen SBB Cargo und der Post machen dabei den Brief- und Paketverkehr effizienter als je zuvor.

Seit Jahrhunderten probiert man alles, den Weg von Absender und Empfänger zu verkürzen. Die Ägypter schickten Boten, die ihre Füsse wundliefen, und trotzdem erst Wochen später ihre Nachrichten überbringen konnten. In der Antike schickte man Brieftauben auf die Reise – für Pakete waren die Vögel aber denkbar ungeeignet.

Mit der Erfindung der Eisenbahn hat sich der Postversand aber sprunghaft verbessert. Immer wieder wird an Strategien und Konzepten gearbeitet: «Wir erfüllen sehr hohe Qualitäts- Bedürfnisse der schweizerischen Post, damit diese ihr Leistungsversprechen einhalten kann», sagt Josef Bischof, Angebotsplanervon SBB Cargo.

Dass sich SBB Cargo dieser Herausforderung gut stellt, zeigen die Zahlen: 98,3 Prozent der SBB Cargo-Züge im Auftrag der Post sind pünktlich. Dies wird insbesondere auch bei der Post hoch geschätzt.

«Die Post erwartet eine maximale Pünktlichkeit bei den einzelnen Zügen und massgeschneiderte Trassen für unsere Sortierzentren und unsere logistischen Herausforderungen», sagt Christian Neukomm von der Post, zuständig für Planung und den Einkauf Schienentransport.

Unschlagbar – dank der Nacht
Mitentscheidend dafür, dass tagtäglich Hunderttausende Pakete ihre Abnehmer finden, ist die optimale Schienennutzung in der Nacht.

Wer das Reisetagebuch eines A-Post-Briefs von Hinterrhein (Graubünden) nach Verbier (Wallis) liest, stellt fest: Es gibt kaum eine Verschnaufpause. Wird er nachmittags um 16 Uhr aufgegeben, bewältigt er die erste Etappe nach Landquart im Strassenverkehr.

In Landquart gelangt der Brief zum ersten Mal in die Hände von SBB-Cargo-Mitarbeitenden: Die Reiseroute führt von hier in die Briefzentren nach Zürich-Müllingen (erster Sortiergang) und schliesslich nach Eclépens zum zweiten Sortiergang – all dies mitten in der Nacht.

In den frühen Morgenstunden wird der Brief nochmals von SBB-Cargo-Mitarbeitenden in der Plattform Bex (Kanton Waadt) umgeladen, bevor er schliesslich pünktlich um 7.04 Uhr in Verbier eintrifft.

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